Letzter Bearbeitungsstand: 11. Mai 2012

Inhaltsübersicht:

Aktuelle Informationen vom Weg:
 

Die hier und im Buch: "Der Münchner Jakobsweg" vorgeschlagenen Tagesetappen sind unsere Etappen gewesen, als wir diesen Weg das erste Mal gegangen sind. Bitte betrachten Sie diese deshalb als Vorschläge, die Sie natürlich individuell Ihren eigenen Bedürfnissen und Wünschen anpassen sollten.
Wir sind im Mai und September 2010 diesen Weg nochmals gegangen und können feststellen, dass der Münchner Jakobsweg ein "echter Camino" geworden ist. Das liegt ganz besonders an der Akzeptanz, die dieser Weg in der Bevölkerung gefunden hat. Es war für uns wunderbar, erleben zu können, wie sich die "Menschen am Weg" in rührender Weise um IHRE Jakobs-Pilger gekümmert haben. Allen diesen lieben Menschen,  ein herzliches "Vergelt´s Gott".

4.Etappe: Dießen - Wessobrunn
In Dießen sind zwei Varianten ausgeschildert. Ab dem Marienmünster teilt sich der Münchner Jakobsweg in einen Radweg (identisch mit dem König-Ludwig-Radweg, über Wengen, Seehof) und einen Fußpilgerweg (identisch mit König-Ludwig-Weg, über Mechtildsbrunnen und Burgkapelle am Schatzberg).

5.Etappe: Wessobrunn - Hohenpeissenberg - Rottenbuch
In unserer Wegbeschreibung haben wir schon darauf verwiesen, dass der Weg durch die Ammerschlucht, insbesondere bei nassem Wetter, Trittsicherheit bedarf.. Dies trifft in besonderer Weise zu, wenn noch Schnee- und Eisreste erschwerend hinzukommen. Wir bitten dies bei Ihrer Wegplanung zu berücksichtigen. Wer sich den Weg nicht zutraut, sollte lieber den parallel verlaufenden ebenfalls ausgeschilderten Radlweg nach Rottenbuch benutzen.

Für Pilger, die die heutige lange Etappe teilen wollen, besteht die Möglichkeit der Unterbrechung u.a. in Hohenpeissenberg.  Hier haben Pilger jetzt auch die Möglichkeit, jeden 2. Mittwoch im Monat in der katholischen Kirche, und jeden 4. Mittwoch im Monat in der evangelischen Kirche - jeweils um 18 Uhr - sich im Geiste von Taizé an einem meditativen Abendgebet zu beteiligen. Die Form der Andacht ist einfach, Gebete und Lieder bieten eine Möglichkeit zur inneren Sammlung.

6. Etappe: Lechbruck - Marktoberdorf
In Burk weist das Muschelschild nach der Kirche nach links. Die Radpilger bleiben dabei auf dem Radweg, der in einer Schleife nach Bertoldshofen führt. Fußpilger können sich die einige Kilometer größere Schleife auf dem Radweg ersparen, wenn Sie gleich hinter Burk - also nicht erst an der T-Kreuzung zweier Feldwege - den direkten Weg nach Bertoldshofen nehmen, der auch mit dem Prälatenwegzeichen gekennzeichnet ist.

 
7. Etappe: Marktoberdorf - Kempten
Wir weisen darauf hin, dass sich in Marktoberdorf das Markierungszeichen teilweise ändert
von der Europamuschel zur schwäbischen Jakobsmuschel
.
Darüber hinaus wechselt im Kempter Wald, vor der Waldkapelle, die Bezeichnung nochmals, weil dankenswerterweise die Gemeinde Betzigau hier Wegschilder mit einer eingravierten Muschel hat anfertigen lassen, die sich nicht mehr so leicht verdrehen lassen.
 
Hinweise zur Variante über Wald nach Görisried:
In Fechsen weist die Muschel in die falsche Richtung bzw. das Straßenschild ist verdreht.

Hinter Ronried hat sich die Wegführung geändert. Der Weg führt nicht mehr links um das Wasenmoos herum nach Wald, sondern rechts um den Mittelesberg herum nach Wald.

Am Ortsende von Wald zweigt der Jakobsweg nach rechts zur Wertach ab. Der Weg durch die Wertachauen ist für Radpilger nicht erlaubt - und auch nícht geeignet. Radpilger folgen ab Wald der Straße über Herings und Görisried.

Fußpilger durchqueren nach den Wertachauen den Ort Bergers und erreichen vor der Ortschaft Barnstein die Straße, die direkt nach Görisried führt (ab hier noch ca. 2.5 km bis Görisried). Fußpilger, die sich die Hängebrücke nicht zutrauen, können ebenfalls diese Straße benutzen. Vorsicht: kein Fuß-/Radweg, aber viel Verkehr auf dieser Straße.

Für Fußpilger, deren Ziel der Weg über die Hängebrücke ist, sind es ab Barnstein noch 7 km bis Görisried.

 

Hinweis zur Strecke ab der Kempter Waldkapelle:

Auf halbem Weg zwischen Waldkapelle und dem Findling Dengelstein haben Künstler einen Meditationsweg mit beeindruckenden DENKMÄLERN gestaltet. Wir möchten auf diese Stationen ganz besonders gerne verweisen, damit die Pilger sich auch Zeit nehmen können, um diese in ihre Betrachtung mit einzubinden. Danke allen Beteiligten für diesen bereichernden Wegabschnitt.

8. Etappe: Kempten -Weitnau
Kempten

Allen Beteuerungen der Stadt Kempten zum Trotz ist die Beschilderung durch Kempten - wenn überhaupt vorhanden - völlig unverständlich und irreführend. Die Schilder zeigen stadtauswärts teilweise in die rückwärtige Richtung (Stand: Sept. 2010).

Ab dem Bachtelweiher folgen Sie der Beschilderung Richtung Stadtmitte/Rathausplatz Kempten, die i.d.R. nicht mit der Jakobsmuschel gekennzeichnet ist.

Ab der Sankt Lorenz Basilika stadtauswärts verweisen wir deshalb hier auf
Digitale Topographische Karten 1:10.000 der Bayerischen Vermessungsverwaltung,
(wir danken für die freundliche Genehmigung, diese hier abbilden zu dürfen).

Auf dem Residenzplatz, gegenüber dem Hauptportal der  Basilika St. Lorenz, folgen wir der Wartensee-Straße, diese mündet in die Herbststraße. Von der Herbststraße zweigt nach links aufwärts steil der Reiserweg ab. Diesem folgen wir bis zum vielbefahrenen Adenauerring. Gegenüber beginnt die Robert-Weixler-Straße, die wir bei der ersten Rechtskurve geradeaus in den Reichelsbergerweg verlassen. Er führt uns zur Brücke über die Rottach. Nach der Brücke wenden wir uns nach links, bis nach wenigen Metern die Markierung nach rechts auf einen Wiesensteig verweist, der uns bergaufwärts auf die Fahrstraße zum Marienberg bringt. Dieser Straße folgen wir nach links bis zum Mariaberg.

Beim Landgasthaus "Mariaberg" zweigt der Jakobsweg nach rechts von der Straße ab und folgt einem Wanderpfad zu einem Waldrand. Wir folgen dem Weg in den Wald hinein. Nach ca. 100 m zweigt nach links, steil aufwärts, eine Treppe ab. Bei einem mächtigen Baum, der mit einem Schild "Naturdenkmal" bezeichnet ist, folgen wir dem Pfad nach links - immer am Grat entlang. Nach weiteren 300 m treffen wir auf eine geteerte Straße (bei einem Haus), der wir nach links abwärts folgen, wo wir nach 300 m wieder auf die Straße treffen, die vom Gasthaus "Mariaberg" herauf kommt. Dieser folgen wir der Beschilderung zum "Herrenwieser Weiher". Am Herrenwieser Weiher folgen wir dem rechten Uferweg nach Ermengerst.
 

Achtung: Vorsicht bei den Beschilderungen mit der eingravierten Jakobsmuschel, da diese i.d.R. zurück nach Kempten verweisen. Ab der großen Jakobswegtafel in Ermengerst ist die Beschilderung wieder in Ordnung.

 

Weitnau
Der Weg auf dem Sonneck-Grat wurde gut beschildert. Trotzdem verlassen viele Pilger den Gratweg viel zu früh nach links abwärts und müssen dabei einen umständlichen und anstrengenden Umweg über Engelhirsch in Kauf nehmen.

Unser Weg bleibt auf dem Grat bis zur Sonneck-Hütte (siehe Bild links). Erst bei dieser zweigt er nach links ab und führt auf direktem Weg - den linken Weg im Bild - nach Weitnau hinunter.

Außerdem wurde etwa in der Mitte des Gratweges ein weiterer Unterstand errichtet.

 

9. Etappe: Weitnau - Weiler-Simmerberg

Eine ganz besonders reizvolle Tagesetappe, die mit viel Verständnis für Fußpilger angelegt worden ist. Ab der Ortschaft Wilharms gibt es bis Zell keine öffentlichen Gaststätten mehr - für Speis und Trank deshalb selbst vorsorgen.

 

Wem die Etappe bis zum Weiler-Simmerberg zu lange ist, der kann 1 km nach Zell vor der Bahnunterführung - links an der Weißenbachmühle vorbei - dem lieblichen Weißenbachtal aufwärts nach Stiefenhofen (4 km) wandern und hier übernachten. Von Stiefenhofen führt eine kleine Straße zurück nach Genhofen (3 km), und damit wieder auf den Jakobsweg.

 

10.Etappe: Weiler - Scheidegg - Pfänder - Bregenz

Mit ganz besonderer Freude und Dankbarkeit möchten wir allen Pilgern die neue Pilgerherberge auf dieser 10. Etappe des Münchner Jakobsweges ans Herz legen. In einer besonders bemerkenswerten Eigeninitiative wurde dort eine Pilgerherberge ihrer Bestimmung übergeben. Wir freuen uns mit allen Pilgern, die diese Unterkunft ab sofort nutzen können, und möchten Jakobus bitten, sich bei unserem Herrgott dafür einzusetzen, dass er den engagierten Beteiligten das dereinst einmal vergelten möge.


Karten mit dem Münchner Jakobsweg


Das "Bayerische Landesvermessungsamt" hat  neue Karten herausgegeben, in denen jetzt auch der "Münchner Jakobsweg" ausgewiesen ist.
 

Dies betrifft auch den "Zubringer zum Münchner Jakobsweg" von Freising zum Ammersee. Es sind sowohl die 100.000er Karten, als auch die 50.000er Karten davon betroffen.
 

 
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Informationen zu den weiterführenden Wegen:
 
Freising/Vötting nach Stegen am Ammersee. mehr Informationen siehe hier
Bereits im letzten Jahr konnte der Zubringerweg von Freising über Dachau, Fürstenfeldbruck nach Inning/Stegen am Ammersee markiert und freigegeben werden. Dieser Weg wurde von uns in letzten Tagen nochmals begangen und wir konnten feststellen, dass die Gemeinden nahezu durchgängig markiert haben. Ab Kranzberg folgt der Weg darüberhinaus dem Ammer/Amper-Radweg bis Stegen. In Stegen mündet dieser Weg dann in den bisherigen Münchner Jakobsweg ein.

In Schöngeising empfehlen wir die durchgängig markierte Strecke auf der westlichen Amperseite. Es wird zwar im Ortsbereich von Schöngeising auch eine Variante über den Ort Mauern angezeigt, wir können diesen Weg aber, wenn überhaupt, nur Radpilgern empfehlen, weil die erste Strecke auf einer vielbefahrenen Autostraße verläuft. Darüberhinaus ist der Weg ab Mauern bis Inning "schwer" zu finden, weil, insbesondere im Bereich des Waldes nach Mauern, sehr schlecht markiert bzw. teilweise sogar fehlerhaft - (verdrehte Wegzeichen) - markiert wurde.

Der Weg ist jetzt auch in unserer Homepage veröffentlicht worden.

Wir wünschen allen Jakobspilgern auch auf diesem Weg viel Freude.

Über Ihre Erfahrungsberichte würden wir uns auch sehr freuen.

 

Anschlußvarante: Freising/Vötting nach München zum Startpunkt des Münchner Jakobsweges:

Aufgrund von vielen Anfragen, haben wir für alle Jakobspilger, die von Freising/Vötting aus nach München, zum Startpunkt des Münchner Jakobsweges, pilgern möchten, diese "nicht mit der Jakobsmuschel" beschilderte Variante beschrieben, die an der Isar entlang nach München führt. Diese Wegbeschreibung ist auch über die Seiten des Freisinger-Weges zu erreichen.

 

 

Wegführung ab Pfänder nach Bregenz und weiter nach St. Peterzell

Unsere Freunde im "Amt der Vorarlberger Landesregierung" bieten den Pilgern eine neue Wegführung ab Pfänder an, die insbesondere den Pilgern des Münchner Jakobsweges entgegenkommt.

In der Regel ist es einem Jakobspilger unangenehm, wenn er auf seinem Weg nach Santiago nicht seine natürlichen Fortbewegungsmittel - seine Füße - benutzen kann bzw. darf. Deshalb freuen wir uns sehr, dass Jakobspilgern jetzt auch ein markierter Weg ab dem Pfänder hinunter nach Bregenz zur Verfügung steht, dass damit die Benutzung der Pfänderbahn entfallen kann, und dass er in Folge auch kein Schiff benutzen muss, um z.B. nach Einsiedeln zu gelangen.

Der Weg führt ab der Pfänderbergbahnstation in Richtung Süden abwärts zu der Ortschaft Fluh, um anschließend über den Gebhardsberg und weiter zur Pfarrkirche St. Gallus, mit der St. Michaelskapelle, nach Bregenz hinabzuführen.

Der Bregenzer Ortsteil Fluh war mit seiner dem Viehpatron St. Wendelin geweihten Kirche schon vor dem Gebhardsberg ein Wallfahrtsort von regionaler Bedeutung und sein Einzugsgebiet reichte bis in Allgäu. Und der Gebhardsberg hat seinen Namen erst mit den im 18. Jahrhundert aufkommenden Wallfahrten bekommen. Im 19. Jahrhundert hat es sich weit herumgesprochen, dass es sich auch wegen der wunderschönen Aussicht lohnt, auf den Gebhardsberg zu gehen. Da war es leicht möglich, eine Wallfahrt zum wohl bekanntesten "Bodenseeheiligen" mit einem vergnüglichen Ausflug zu verbinden. Jakobspilger können sich dieses Vergnügen im Abstieg vom Pfänder jetzt ebenfalls selbst schenken.

Von noch größerer Bedeutung ist, dass von unseren Freunden, in Zusammenarbeit mit den Schweizer Verantwortlichen, jetzt auch ein Weg definiert wurde, der von Bregenz über Appenzell weiter nach Peterzell führt und hier in den Rohrschacher Jakobsweg einmündet, der weiter nach Einsiedeln führt. Dieser Weg verläuft ebenfalls auf einem schon seit altersher regelmaßig begangenem Wallfahrtsweg nach Einsiedeln. Pilger ab Bregenz ersparen sich damit in der Zeit, in der die Bodenseeschiffe nicht fahren, den nicht unbedingt sehr pilgerfreundlichen Weg durch das Rheindelta am Bodensee entlang nach Rorschach.


 

Es wäre hilfreich und dem Jakobsgedanken angemessen, wenn auch dieser alte Wallfahrtsweg als offizieller Jakobsweg ausgeschildert werden könnte. Die vielen Jakobspilger würden den Verantwortlichen dafür sicherlich sehr dankbar sein.

Zwischen Appenzell und Peterzell sind Unterkunftsmöglichkeiten zwar vorhanden, aber es gibt Orte, an denen ALLE Unterkunftmöglichkeiten am gleichen Tag geschlossen sind, bzw. Ruhetag haben (größere Umwege sollten deshalb eingeplant werden). In diesem Bereich empfehlen wir dringend, sich vorab telefonisch eine Unterkunft zu sichern.

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Pilgerherberge in St. Gallen

Liebe Pilgerfreunde in München und Umgebung

Nun ist es soweit: in St.Gallen steht ab Ostern 08 eine Pilgerherberge bereit. Sie befindet sich direkt am Jakobsweg nahe der Altstadt von St.Gallen.

Für Fr.20 resp. 13€ lässt es sich in der 10-plätzigen Herberge gut leben. Eine Selbstkocherküche steht bereit, eine Terrasse für das Trocknen der Wäsche wie die Waschmaschine.

Wir sind gespannt auf die ersten Pilgerinnen und Pilger vom Münchner-Weg!

Alle Infos sind einsehbar unter: www.pilgerherberge-sg.ch .

Mit herzlichen Grüssen

 Josef Schönauer

St.Gallen/Schweiz
www.pilgern.ch  


Damit Sie Ihre Pilgerreise evtl. so einrichten können, um an Veranstaltungen in St. Gallen teilnehmen zu können,
anbei für Sie folgende Information unserer Freunde aus St. Gallen::


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